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Innovative Implantate und OP-Techniken für Vietnam

Auf der einen Seite ungefähr acht Millionen Menschen in Vietnam, die hochwertige Prothesen oder orthopädische Implantate benötigen, diese aufgrund mangelnder ärztlicher Ausbildung sowie veralteten Produktstandards und Operationstechniken jedoch nur schwer bekommen. Auf der anderen Seite ein Medizintechnik-Anbieter, der innovative orthopädische Implantate entwickelt und neue Märkte außerhalb Europas erschließen will.

Vorreiterrolle in der Textilindustrie

Auch trendige Mode lässt sich nachhaltig produzieren. Das zeigt das 2001 in Stuttgart gegründete Modeunternehmen Blutsgeschwister GmbH. In einer Entwicklungspartnerschaft mit der DEG-Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH engagiert sich Blutsgeschwister dafür, die Produktionsbedingungen in China und Indien zu verbessern und in der Branche für Nachahmer zu sorgen. Dazu arbeitet das junge, inzwischen in Berlin ansässige Modelabel eng mit der Fair Wear Foundation zusammen.

Grundstock für ein bargeldloses mobiles Zahlungssystem

Mit Kakao zu handeln ist nicht ganz gefahrlos in der Republik Côte d’Ivoire. Kakao wird direkt an den Toren der Farmen ge- und verkauft – und in bar bezahlt. Besonders während der Erntezeit kommt es daher in den Dörfern vermehrt zu Raubüberfällen. Auch die Einkäufer von Biopartenaire SA haben das bereits zu spüren bekommen. Biopartenaire ist ein Tochterunternehmen von Barry Callebaut, dem weltweit größten Hersteller von hochwertigen Schokoladen.

Kanalsanierung mit Top-Technologie

Wer geschäftlich in China Fuß fassen will, muss etwas zu bieten haben, was dort noch wenig bekannt ist: Eine Methode zur Kanalsanierung zum Beispiel, die ohne das Aufreißen von Straßen auskommt. Die tubus GmbH aus Leipzig bietet diese grabenlose Top-Technologie an. Angesichts der dichten Bebauung und der Verkehrssituation in den Städten ist das für Chinas Regierung ein Topthema, denn die Kanalisation im Land ist marode und muss dringend saniert werden.

 

Fischers Fritz fischt nachhaltig

Thunfisch ist einer der weltweit beliebtesten Speisefische. Aber vielen Verbrauchern in Europa vergeht inzwischen der Appetit, weil die Fangmethoden tonnenweise toten Beifang von Jungfischen, Vögeln, Haien und Schildkröten produzieren. Auch werden die Thunfischbestände oft rücksichtslos ausgebeutet. Deshalb verlieren viele Familien in Entwicklungs- und Schwellenländern ihre Existenzgrundlage.

 

Marken-Botschafter mit Perspektive

Die Stadt Pune ist eines der wichtigsten Zentren der indischen Autoindustrie. Die hier angesiedelten Unternehmen finden jedoch kaum gut ausgebildete Fachkräfte, zum Beispiel Schweißer, die moderne Hochleistungs-Geräte bedienen können. Es gibt aber viele Jugendliche, die ohne formelle Bildung wenig Chancen auf einen Ausbildungsplatz oder einen qualifizierten Arbeitsplatz haben. Genügend Fachkräfte sind insbesondere für deutsche Unternehmen wichtig, weil sie sich den indischen Markt über ihren Technologievorsprung erschließen.

 

Sauber und fair: Leder aus Bangladesch

Im globalen Wettbewerb fertigen immer mehr internationale Unternehmen aus der Bekleidungs- und Lederbranche in Bangladesch – auch das Familienunternehmen Picard Lederwaren. Allerdings sind die sozialen und ökologischen Produktionsbedingungen in Bangladesch vielfach nicht akzeptabel. Ab 2012 plante Picard Lederwaren eine neue Produktionsstätte in Bangladesch. Dabei stand das hessische Unternehmen vor zwei Herausforderungen. Erstens wollte es seine Ausgangsmaterialien nur noch von Gerbereien beziehen, die soziale und ökologische Standards einhalten.

Kaufverhalten unter der Lupe

Immer mehr internationale Unternehmen signalisieren Interesse an Geschäftsbeziehungen zu Afrika. Was allerdings fehlt sind zuverlässige Daten über die Märkte der einzelnen Länder. Marktforschungsinstitute, die repräsentative und qualitativ hochwertige Daten zum Kaufverhalten der Bevölkerung liefern könnten, existieren kaum. Daher zögern zahlreiche Firmen noch, den Sprung nach Afrika zu wagen.

 

Elektrische Energie aus Erdnussschalen

Die rund 1.200 Einwohner der Gemeinde Kalom im Senegal hatten bislang keinen Zugang zum öffentlichen Stromnetz. In einer Entwicklungspartnerschaft zwischen den Stadtwerken Mainz AG, deren Stiftung Energie für Afrika und der Deutschen Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH (DEG) im Auftrag des BMZ ist es gelungen, eine Lösung zur Stromversorgung zu entwickeln, die als Modell für die ländlichen Regionen Afrikas dient.

 

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