Zahlen

Von A wie AIDS-Bekämpfung bis Z wie Zertifizierung: Rund 3.000 Entwicklungspartnerschaften haben DEG, GIZ und sequa seit 1999 initiiert. (Die GIZ bündelt seit 1. Januar 2011 die Kompetenz und langjährige Erfahrung von DED, GTZ und InWEnt).

Damit decken die Entwicklungspartnerschaften nahezu alle entwicklungspolitischen Sektoren ab und tragen aktiv zum Erreichen der Millenniumsentwicklungsziele bei.
Schnell stellt sich angesichts der zahlreichen Maßnahmen die Frage nach ihrer regionalen und sektoralen Verteilung. Wo finden die meisten Projekte statt? Und in welchen Fachgebieten sind DEG, GIZ und sequa besonders aktiv? Unter der Rubrik Zahlen haben wir die wichtigsten Daten und Fakten grafisch für Sie aufbereitet.

Kuchendiagramm, Afrika 26%,Asien 42%,Lateinamerika 17%,Nah-,Mittelost+Osteuropa 4%,Osteuropa 10%,Überregional 2%


Maßnahmen von DEG, GIZ und sequa nach Regionen von 1999-2010
Die meisten Entwicklungspartnerschaften wurden bisher  in Asien durchgeführt. Das verwundert nicht angesichts des rasanten wirtschaftlichen Wachstums vieler asiatischer Staaten. Dass Afrika mit gut 26% an zweiter Stelle liegt zeigt, dass develoPPP.de nicht nur für Schwellenländer geeignet ist, sondern sich auch in ärmeren Ländern als entwicklungspolitisches Instrument etabliert hat.

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Kuchengrafik mit folgenden Werten: Bildung 3,2%, Energie 6,7%, Gesundheit 7,3%,Landwirtschaft 11,1%, Transport/Kommunikation 1,8%, Wasser 8,4%, Umwelt 18,2%, Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung 39,5%,sonstiges 4,5%


Entwicklungspartnerschaften von DEG, GIZ und sequa nach Sektoren von 1999-2010
Die meisten Entwicklungspartnerschaften fallen in den Bereich  Nachhaltige Wirtschaftsentwicklung, im Bereich Bildung sind "nur" 2,8% angesiedelt. Das liegt daran, dass Bildungskomponenten feste Bestandteile der meisten Projekte sind. Unter "Sonstiges" sind die Sektoren Demokratie, Friedensentwicklung und Krisenprävention sowie Transport und Kommunikation zusammengefasst.

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Verhältnis öffentlicher und privater Beiträge
Durch die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Entwicklungszusammenarbeit werden nicht nur privatwirtschaftliches Know-how und Technologien für den Fortschritt in Entwicklungs- und Schwellenländern genutzt, sondern auch privates Kapital für nachhaltige Entwicklung akquiriert. Im Programm develoPPP.de beteiligt sich das BMZ mit maximal 50 % an einer Entwicklungspartnerschaft. Im Durchschnitt sind die privaten Beiträge jedoch signifikant höher als die öffentlichen Beiträge.
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Entwicklung develoPPP.de von 1999 bis 2010
Im Jahr 2010 zeichnet sich auch bei develoPPP.de deutlich die Erholung der Wirtschaft nach den Krisenjahren 2008 und 2009 ab. Die Bereitschaft von Unternehmen, in Entwicklungs- und Schwellenländern zu investieren, stieg wieder an. So verdoppelte sich die Zahl der Entwicklungspartnerschaften fast, von 78 im Jahr 2008 auf 151 im Jahr 2010. Mehr Entwicklungspartnerschaften – 162 – wurden bisher lediglich im Jahr 2000 gemeinsam von privaten und öffentlichen Partnern realisiert.

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Eine initiative des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung