Projekte
Ob Wasseraufbereitung in Mexiko, Energie für Indien oder wilder Kakao im Tafelformat – DEG, GIZ und sequa setzen develoPPP.de-Projekte weltweit um und decken ein breites entwicklungspolitisches Spektrum ab (Seit 1. Januar 2011 bündelt die GIZ die Kompetenz und langjährige Erfahrung von DED, GTZ und InWEnt).
In der Rubrik Projekte stellen wir Ihnen einige unserer Maßnahmen näher vor. Die Projektbeispiele verdeutlichen, dass develoPPP.de an der Schnittstelle von Entwicklungspolitik und Privatwirtschaft ansetzt und die Interessen beider Akteure miteinander verknüpft. So erreichen beide Partner ihre Ziele schneller, kostengünstiger und effizienter.
Weitere Beispiele aus der Praxis finden Sie in unseren develoPPP.reports.
In einem Pilotprojekt bringen Enviro Chemie und DEG eine Wasseraufbereitungsanlage nach Brasilien. Die deutsche Technik klärt verunreinigte Abwässer und schont so Umwelt und Gesundheit.
Gemeinsam mit der GIZ richten Claas, Lemken, BASF und KWS Beratungszentren und Servicestationen für landwirtschaftliche Unternehmen in Zentralasien ein.
Der Naturkosmetik-Produzent Börlind GmbH ist für die eigene Produktion auf qualitativ hochwertige Karité-Butter angewiesen. Um sich diesen Rohstoff langfristig in gewünschter Qualität zu sichern, führt das Unternehmen zusammen mit der sequa Bio- und FairTrade-Standards in Mali ein.
Der Chemiekonzern BASF, die GIZ und weitere lokale Partner reichern kostengünstige Grundnahrungsmittel mit Vitamin A an, um ärmere Bevölkerungsgruppen in verschiedenen Entwicklungs- und Schwellenländern mit Nährstoffen zu versorgen.
Der ökologische Anbauverband Ecoland errichtet in Indien zusammen mit der DEG ein modernes landwirtschaftliches Verarbeitungszentrum und schult Bauern im Anbau und der Vermarktung von Bio-Gewürzen.
Die deutsche Waterman GmbH, ein Spezialist im Bereich Wasserschutz und Kompostierung, errichtete zusammen mit der sequa eine Kompostierungsanlage im Kosovo und schulte Landwirte in der Bedienung.
Gemeinsam setzen Tchibo und die GIZ in 40 asiatischen Produktionsstätten auf den innerbetrieblichen Dialog, um die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Die daraus gewonnenen Erfahrungen stellen sie anschließend der gesamten Branche zur Verfügung.
Der Hamburger Lebensmittelhändler Alfred L. Wolff GmbH organisiert zusammen mit der DEG Qualitätsmanagement-Fortbildungen, um vietnamesischen Honig für den internationalen Handel attraktiver zu machen.
Ein Schulungszentrum für freie Kfz-Werkstätte in Serbien qualifiziert Mechaniker und Berufsschüler und sichert damit die Wettbewerbsfähigkeit der freien Werkstätten. Die Ferdinand Bilstein GmbH & Co. KG, ein Hersteller und Lieferant von Fahrzeugersatzteilen, errichtet das Zentrum zusammen mit der sequa.
Die Siemens AG und die GIZ entwickeln in der Initiative Cities21 gute Beispiele, um Megastädte wie Jakarta oder Bogotá nachhaltig zu gestalten.
Das Technologieunternehmen TECNARO errichtete in Brasilien zusammen mit der sequa eine Pilotanlage, um aus pflanzlichen Abfallprodukten der Zuckerproduktion Kunststoff zu gewinnen.
Die Hecht Electronic AG entwickelt zusammen mit sequa einen Aus- und Fortbildungsgang im Bereich Qualitätssicherung für die metall- und holzverarbeitende Industrie in Weißrussland.
Gemeinsam sorgen der Solaranlagen-Produzenten SolarWorld AG und Tritec International AG mit der GIZ dafür, dass auch in den ländlichen Regionen Madagaskars Strom fließt.
Um die Qualität afrikanischer Obst- und Gemüsearten zu verbessern, schulten die Biotropic GmbH und sequa Landwirte der Côte d'Ivoire im biologischen Anbau und führten ein Zertifizierungssystem ein.
Der europäische Schnittblumen-Produzent Mount Elgon Orchards Ltd. erschließt zusammen mit der DEG einer Region in Kenia den Zugang zu Bildungs- und Gesundheitseinrichtungen und positioniert sich so als verantwortungsvolles Unternehmen.
Der Softwareentwickler CIWI GmbH erarbeitet zusammen mit sequa und lokalen Partnern in Mosambik und Südafrika Weiterbildungskurse im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien und stärkt damit die privatwirtschaftliche Entwicklung vor Ort.
Fresenius Medical Care ist weltweit bekannt für seine Medizintechnik. Um diese auch für den indonesischen Markt verfügbar zu machen, ging das Unternehmen eine Entwicklungspartnerschaft mit der DEG ein.
250 Bäcker schult der Mehlproduzent GDM im Senegal jährlich. Ein neu errichtetes Schulungszentrum in Dakar steigert die Produktivität und Qualität im Bäckereigewerbe und kurbelt so die Nachfrage nach inländischen Backwaren an.
Die Leipziger Firma BioPlanta GmbH, ein Ingenieurunternehmen im Bereich Wasser und Umwelt, reinigt durch einfache biologische Verfahren kontaminiertes Wasser. BioPlanta führt das Projekt in Mexiko gemeinsam mit der DEG durch.
Die Firma EnviTec Biogas AG verwirklicht zusammen mit der GIZ und dem indischen Unternehmen MPPPL ein Projekt, das die umweltfreundliche Energieversorgung der indischen, ländlichen Bevölkerung sicherstellt.
Die von der Otto-Gruppe 2005 initiierte Allianz "Cotton made in Africa", fördert zusammen mit der DEG, GIZ, Deutschen Welthungerhilfe, WWF und anderen afrikanischen Baumwollproduzenten die Verfügbarkeit afrikanischer Baumwolle und sichert die Einkommen der Kleinbauern.
Ein Projekt des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, der sequa und weiteren Partnerorganisationen macht ägyptische Fruchtexporteure mit den Einfuhrbestimmungen der EU vertraut und gewährleistet somit deutlich weniger Handelsverzögerungen.
Der traditionsreiche Schokoladenhersteller Hachez vermarktet seit 2005 Wildkakao aus Brasilien. Die GIZ und das Regenwald-Institut e.V. Freiburg unterstützen Hachez. Das Projekt fördert den Schutz des Regenwaldes und strebt eine bessere Ausbildung der lokalen Kakaosammler an.























