Obst nach Vorschrift
Ägypten ist für die EU ein wichtiger Lieferant von frischem Obst und Gemüse. Unzureichende Kenntnisse der ägyptischen Exporteure über die Vielzahl an Vorschriften und Einfuhrbestimmungen der EU sind jedoch ein erhebliches Handelshemmnis für die qualitativ hochwertige Ware. Sehr zum Ärgernis deutscher Fruchtimporteure können Lieferungen dadurch verzögert, verteuert oder sogar ganz verhindert werden. Die Entwicklungspartnerschaft des Bundesverbandes des Deutschen Groß- und Außenhandels, der sequa gGmbH und weiteren Partnerorganisationen schafft Abhilfe. In der gemeinsam gegründeten und organisierten "Fruchthandelsakademie" werden rund 120 Mitarbeiter ägyptischer Handelshäuser in allen Finessen des deutschen und europäischen Fruchthandels geschult. Obendrein werden drei Trainer ausgebildet, die die Arbeit der Fruchthandelsakademie auch nach Abschluss des Projektes fortführen. Deutsche Unternehmen können jetzt damit rechnen, dass deutlich weniger Lieferungen aus Ägypten verzögert oder gar verhindert werden – und sei es auch nur wegen fehlerhafter Kennzeichnung.
