
Ideenwettbewerbe
Mehrmals pro Jahr werden von DEG, GIZ und sequa Ideenwettbewerbe durchgeführt und der europäischen Wirtschaft öffentlich bekannt gemacht (Seit 1. Januar 2011 bündelt die GIZ die Kompetenz und langjährige Erfahrung von DED, GTZ und InWEnt). Interessierte Unternehmen können dazu nach einem bestimmten Format Projektskizzen einreichen, die von den Durchführungsorganisationen auf ihre Eignung überprüft werden.
Die Ideenwettbewerbe richten sich an deutsche und europäische Unternehmen sowie deren Tochterfirmen in Entwicklungs-, Schwellen- und Transformationsländern.
develoPPP.thema
Inhaltlich umfassen diese Wettbewerbe zwei sich ergänzende Aspekte: Zum einen werden wichtige entwicklungspolitische Probleme behandelt, indem die Wettbewerbe bestimmte sektorspezifische Themen vorgeben. Diese Themen werden regelmäßig neu festgelegt und den drei Durchführungsorganisationen DEG, GIZ oder sequa zugeordnet.
So führt die DEG aktuell Wettbewerbe rund um die Themen Energie und Ressourcen- und Klimaschutz durch, während der Fokus der GIZ (ehemals GTZ) auf Wasserprojekten und Maßnahmen zu Agrobusiness sowie zum Erhalt der biologischen Artenvielfalt liegt. Die sequa richtet regelmäßig Wettbewerbe in ihren Kernkompetenzen berufliche Bildung, Ausbildung und Qualifizierung aus.
develoPPP.impuls
Zum anderen wird die Wirtschaft in offenen Innovationswett bewerben aufgefordert, eigene Impulse zu geben – unabhängig von Themenschwerpunkten. Mit diesen Wettbewerben behält die Entwicklungspolitik das Ohr am Puls der Wirtschaft und ermöglicht die Umsetzung von besonders innovativen Maßnahmen auf Gebieten, die nicht von develoPPP.thema abgedeckt werden. Ob develoPPP.thema oder develoPPP.impuls, die Durchführungsorganisationen des BMZ begleiten ihre Partnerunternehmen in allen Phasen einer Entwicklungspartnerschaft.
Im Rahmen von develoPPP.impuls können insbesondere auch breitenwirksame Geschäftsmodelle für nachhaltige Entwicklung (Business at the Base of the Pyramid) eingereicht werden.
Grundbedingungen
Die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens müssen die Finanzierbarkeit des Vorhabens gewährleisten und seine Nachhaltigkeit sicherstellen (mind. 10 Mitarbeiter/-innen, drei Jahre am Markt, Jahresumsatz mind. 1 Mio. Euro, langfristiges unternehmerisches Engagement im Zielland). Das Unternehmen übernimmt die Verantwortung für die Realisierung des Vorhabens in finanzieller, personeller und inhaltlicher Hinsicht. Eine Entwicklungspartnerschaft muss innerhalb von drei Jahren abgeschlossen sein und wird danach vom Unternehmen eigenständig weitergeführt.
