Asien: Im Dialog Arbeitsrechte verankern

Asien: Im Dialog Arbeitsrechte verankern

Bereits seit einigen Jahren steht Tchibo nicht nur für Kaffee, sondern auch für ein breites Angebot im Non-Food-Bereich. Viele der angebotenen Produkte werden in Asien hergestellt. Mit dem Projekt "World Enhancement of Social Quality" sorgen das Unternehmen und die GIZ dafür, dass bei der Produktion Arbeits- und Sozialstandards eingehalten werden.

Die Idee ist einfach: Durch einen intensiven Dialog innerhalb der Betriebe, sollen sich die Arbeitsbedingungen verbessern. Ein deutscher Mediations-Experte bildete dafür 18 Trainer in Bangladesch, China und Thailand aus. Gemeinsam mit Vertretern des Topmanagements, dem mittleren Management und Arbeitern sowie Einkäufern von Tchibo entwickeln diese in 40 Betrieben dann einen Plan, um Veränderungen anzustoßen. Da die Ideen direkt aus den Unternehmen kommen, werden sie besser angenommen und setzen sich auch in der Breite durch. Damit auch andere Betriebe dieses Konzept nutzen können, steht heute ein Netzwerk an Trainern bereit. Über eine eigene Projektwebsite können interessierte Unternehmen und Organisationen zudem auf die gesammelten Erfahrungen und das Trainingsmaterial zugreifen. So profitiert am Ende die gesamte Branche von diesem einzigartigen Projekt.

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Eine initiative des Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung